In diesem Artikel bekommst Du Tipps und eine alltagstaugliche Anleitung wie Du Selbstliebe lernen und in Deinen Alltag integrieren kannst.

 

Wie redest Du mit anderen Menschen?
Wie behandelst Du sie?

Wie redest Du denn mit Dir selbst?
Und wie gehst Du mit Dir selbst um?

Ich wette:

Bei anderen bist Du nett, Du begegnest ihnen mit Respekt, Du bist verständnisvoll und wohlwollend.
Und bei Dir selbst findest Du ständig etwas zum Verbessern und kritisieren.

„Das hätte ich besser anders gemacht!“

„Das hat schon wieder nicht funktioniert.“

„Das klappt doch nie bei mir.“

Ich weiß das nur zu gut, ich spreche aus eigener Erfahrung…

Falls Dir diese Beispiele bekannt vorkommen, dann bist Du hier genau richtig. In diesem Artikel bekommst Du Tipps und eine alltagstaugliche Anleitung wie Du Selbstlebe lernen und in Deinen Alltag integrieren kannst.

 

Inhalt:

  1. Selbstliebe: was ist das eigentlich?
  2. Selbstliebe lernen: Vorteile
  3. Selbstliebe lernen: Schritt für Schritt – leicht gemacht
  4. Selbstliebe lernen: kurzgefasst

1. Selbstliebe: was ist das eigentlich?

Selbstliebe ist zur Zeit ein häufig gebrauchter Begriff und doch versteht nicht jeder dasselbe darunter. Für manche Menschen ist es sogar negativ belegt, wird mit Egoismus oder Egozentrik interpretiert und nicht als erstrebenswert angesehen. Für andere Menschen ist es etwas Tolles und Positives, doch sie wissen nicht, wie sie es für sich selbst umsetzen sollen.

Daher: schauen wir mal was sich im world wide web und in Büchern darüber finden lässt.

Wikipedia verrät uns:
„Selbstliebe, auch Eigenliebe, bezeichnet die allumfassende Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe zu sich selbst.
Der Begriff ist sinnverwandt, jedoch nicht vollständig synonym, mit Begriffen wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert.“
Hört sich gut an smile

Im Duden finde ich:
„egozentrische Liebe zur eigenen Person; Eigenliebe“

Zu Egozentrik und Egoismus findet man eher negativ besetzte Erklärungen, dazu gehört die Selbstbezogenheit und Eigensucht im Sinne von Raffgier und der Unfähigkeit sich in andere hinein zu versetzen und die eigenen Wünsche zu verfolgen ohne Rücksicht auf die Ansprüche anderer.

Naja, das fühlt sich nicht so gut an. frown

 

Was wäre denn, wenn wir die Selbstliebe verstehen als sich selbst mögen.

Mit sich selbst gerne Zeit verbringen.
Im Einklang mit sich selbst sein.

Vielleicht ist das Wort „Liebe“ zu groß und zu vieldeutig.

Sich selbst mögen, das ist leichter umsetzbar.
Und wenn ich jemanden mag, dann sorge ich für ihn.
Daraus entsteht Selbstfürsorge und Eigenverantwortung.

Und das fühlt sich dann wieder gut an. smile

Selbstliebe bedeutet also, dass wir eine liebevolle Beziehung zu uns selbst haben. Das kann man gut finden.

Und dadurch offen sein um Selbstliebe lernen zu wollen.

2. Selbstliebe lernen: Vorteile

Selbstliebe wird so oft missverstanden und fehlinterpretiert. Wer für sich und seine Bedürfnisse eintritt, wer eigene Grenzen verteidigt und wer sich auch mal selbst lobt, gilt schnell als egoistisch. Und dieser Begriff ist meistens negativ besetzt.

Besonders Frauen denken oft, dass andere von ihnen erwarten, dass sie sich selbst hintenanstellen und erst einmal für andere da sind. Wenn andere Menschen das wirklich erwarten, dann ist das egoistisch von den anderen. Das ist dann der beste Zeitpunkt, sich bewusst selbst nach vorne zu stellen.

 

Daraus ergibt sich Vorteil Nr.1:

Wenn es Dir gut geht, hast Du Kraft etwas zu tun und dann kannst Du auch für andere sorgen

Vorteil Nr.2

Selbstliebe ist die Basis um andere zu lieben.

Denn: wenn Du Dich selbst nicht magst: wie kannst Du dann erwarten, dass Dich andere mögen???

Für das Verständnis welche Vorteile Selbstliebe hat, gibt es vielfältige Literatur. Ich kann von Herzen empfehlen, ein Buch oder Karten mit guten Gedanken zu kaufen und zu lesen wie z.B.

 

  • Eva Maria Zurhorst: „Liebe Dich selbst und es ist egal wen du heiratest“

 

Du bist der einzige Mensch, mit dem Du jeden Tag 24 Stunden zusammen bist, Dein ganzes Leben lang. Es lohnt sich, Dich selbst zu mögen und nett zu Dir zu sein.

Dann bist Du nicht auf die Bestätigung durch andere Menschen angewiesen. Ein Lob von anderen wird Dich freuen, doch Deine Zufriedenheit ist nicht davon abhängig, ob Dich andere mögen oder nicht.

Selbstliebe ist Teil einer gesunden Beziehung mit sich selbst.

Zur Selbstliebe gesellt sich dann das Gefühl von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertschätzung und Selbstsicherheit.

 

Selbstbewusstsein bedeutet nicht „Sie werden mich mögen“

Selbstbewusstsein bedeutet „es ist mir egal, ob sie mich mögen oder nicht“

 

Selbstliebe lernen hat einen Vorteil für mich UND für die Anderen.

 

 

Vorteil Nr.3

Du wirst gelassener und Stress resistenter.

Du wirst souveräner im Umgang mit den Herausforderungen des Lebens, Du kannst besser mit Kritik umgehen und bist leistungsfähiger.

Bestimmt gibt es noch viiiiiel mehr Vorteile.

 

Wie ist es bei Dir?

Wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du Dich magst?

Schreib mir gerne, welche Gefühle Du bei Dir wahrnehmen kannst, wenn Du Dich selbst okay findest.

Wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du Dir bewusst machst, dass Du einzigartig bist, mit allen Ecken und Kanten?

Und wie fühlt es sich an, wenn die Gewissheit in Dir reift, dass Du liebenswert bist?

Mach Dir Notizen für Erfreuliches und Schönes, schreibe auf, was Du hast und erlebst, sage Danke für alles, was Du bereits hast und erlebst und fühle wie zufrieden und dankbar Du sein kannst.

 

Du wirst für Dich herausfinden was Dich gelassener im Umgang mit Dir selbst macht und Dir dadurch den Weg leichter macht Selbstliebe zu lernen. 

Wenn Du mit mir sprechen möchtest,

wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilen möchtest,

wenn Du ganz spezielle Fragen hast, die Dich schon lange bewegen,

dann erreichst du mich per Telefon: 02821-97 48 00 und 0171-41 92 166

oder über die „Mit mir arbeiten“ -Seite

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3. Selbstliebe lernen: Schritt für Schritt – leicht gemacht

 

1. Tu Dir selbst etwas Gutes.

a. Es gibt ein Kindergeburtstagslied, das man für sich selbst wie folgt abwandeln kann: „Viel Glück und viel Segen auf all MEINEN Wegen, Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei“

b. Nimm Deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche ernst und stell sie nicht immer nach hinten. Lobe Dich jedes Mal, wenn Du das gemacht hast.

c. Nimm Dir Zeit für Dich. Ein Spaziergang im Park. Eine Pause im Café. Etwas, was Dir Freude macht und Dir gut tut.

d. Wenn Du auf Dein Wohlbefinden achtest, unterstützt das Deine Gesundheit und Deine Energie.

 

2. Stopp Deine Kritik an Dir selbst.

a. Werde Dir darüber bewusst wie Du über Dich selbst denkst, wie Du Dich selbst behandelst, wie Du mit Dir selbst redest

b. Selbstannahme, Selbstachtung und Selbstakzeptanz sind gute Helfer auf dem Weg zur Selbstliebe. Nimm Dich an so wie Du bist. Du bist gut so wie Du bist.

c. Sei zufrieden mit Dir und mit dem was ist. Es gibt so vieles, was gut läuft. Wir neigen leider oft dazu mehr auf das zu schauen, was noch nicht so ist wie wir es haben möchten.

d. Der nächste hilfreiche Schritt auf dem Weg Selbstliebe zu lernen, ist sich selbst ok zu finden. Sich über die eigene Wahrnehmung bewusst zu werden, sie zu reflektieren und zu ändern. Zu diesem Thema habe ich eine Buchempfehlung: – Thomas Harris: „Ich bin ok, Du bist ok“. Ich habe es immer wieder im Laufe meines Lebens gelesen und jedes Mal zusätzliche „Aha“- Momente erlebt.

 

3. Vergib Dir und anderen.

a. Vergib Dir für Deine Unvollkommenheiten und alles, was Dir an Dir selbst oder bei anderen nicht gefällt

b. Wenn Du nicht weißt, wie „vergeben“ geht, dann sei offen und bereit zu vergeben. Hier ist die Einstellung, die innere Haltung vergeben zu wollen, gemeint. Da Du die Vergangenheit und was geschehen ist, nicht ändern kannst, hilft es nicht sich immer noch darüber zu ärgern. Was Du jederzeit ändern kannst, ist Deine Einstellung, Deine Sicht darauf.

c. Vergeben bedeutet nicht es gut zu heißen, was Du oder der andere getan oder gesagt hat, oder auch nicht getan oder nicht gesagt hat. Es bedeutet die alten Themen nicht immer wieder aufzuwärmen, keine Zeit, keine Aufmerksamkeit, keine Energie mehr darein zu geben, sondern los zu lassen.

d. Vergeben bedeutet auch zu akzeptieren, dass man selbst oder der andere so gut gehandelt oder gesprochen hat, wie es zu dem Zeitpunkt möglich war. Vergeben erleichtert und verhindert sich selbst über etwas zu zerfleischen, was längst der Vergangenheit angehört.

 

 

4. Sei netter zu Dir

a. Stell Dir vor Du wärest Deine beste Freundin oder Dein bester Freund. Wie würdest Du mit ihr oder mit ihm reden? Was würdest Du sagen?

b. Sei zu Dir selbst genauso verständnisvoll, aufbauend, tröstend und liebevoll wie zu einer guten Freundin bzw. einem guten Freund.

c. Entspanne Dich. Mach eine Pause. Iss und trink etwas, was Du magst.

d. Konzentriere Dich auf Themen und Lebensbereiche, bei welchen Du Dich gut fühlen kannst. Sammle Erfolgsmomente

e. Konzentriere Dich auf all das Positive in Deinem Leben und sei dankbar dafür. Vieles nehmen wir als selbstverständlich. Wenn wir es bewusst anschauen, können wir öfter dankbar sein. Für das Bett, in dem wir schlafen. Für die warme Dusche. Für ein Dach über unserem Kopf. Für das Essen auf unserem Teller.

4. Selbstliebe lernen: kurzgefasst

 

  1. Wenn es Dir gut tut: Tu es!!
  2. Selbstkritik hat Pause
  3. Sei bereit Dir selbst und anderen zu vergeben
  4. Sei so nett und verständnisvoll mit Dir selbst wie Du es mit Deiner besten Freundin/Deinem besten Freund wärst

 

 

 

Viel Freude und Erfolg beim TUN.

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